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26.10.2020 - "Corona-Pecherhahn" zum Saisonschluss  (NEU)


Coronabedingt fand heuer zum Abschluss der nunmehr 24. Pechsaison am Pecherpfad Hölles der traditionelle Pecherhahn der Initiatorengruppe des Verschönerungsvereines nicht öffentlich, sondern nur für geladene Gäste wie Pechbaummieter und besondere Unterstützer im Jahre 2020 statt.
Nach dem Totengedenken bei der Pecherkapelle für die verstorbenen Pecher unserer Gemeinde und aller rund 10.000 in der gesamten Thermenregion folgte der Jahresrückblick von Projektkoordinator Ernst Schagl. Er dankte der Gemeinde, dem Verschönerungsverein, den Mithelfer der Gruppe, den Pechbaummieter GfGR Hermann Mocek mit Familie, Drogistin und Kräuterpadagogin Roswitha Steiner, Franz Mannsberger aus unserer Gemeinde, dem Siedlerverein Felixdorf mit Obmann Kurt Ziervogel und Friederike Lebic aus Hollabrunn sowie den besonderen Gönnern Jungpecher Christoph Artner und Thomas Rohrer mit seiner Familie.
Im Winter wurde das Vogelschutzprojekt weiter fortgesetzt (seit 2013 vervierfachte sich am Waldrand der Kleinvogelbestand!) und das von Christoph Artner organisierte große Insektenhotel aufgestellt. Christoph startete ja seine ersten Pecherversuche am Pecherpfad und bearbeite nun im familieneigenen Wald mehrere Pechbäume. Dadurch lebt die Pechertration auch bei der Jugend weiter, was besonders erfreulich ist.
Nach der coronabedingten Sperre im Frühjahr mussten die von der NÖ. Landesausstellung aus dem Vorjahr bereits angemeldeten 12 Busreisegruppen abgesagt werden. Erst ab August wurden wieder Führungen für Kleingruppen veranstaltet. So waren beispielsweise der Wiener Neustädter Tauschverein ebenso zu Gast wie der 1. Österr. Wildkräute-Pädogegenkurs und zuletzt 20 Gäste der Naturfreunde Wien-Floridsdorf.
Auch der Pechbaum des Österr. Alpenvereins in Bad Fischau-Brunn bei der Eisensteinhöhle wurde ganzjährig betreut.
Ausgetreten ist der Pecherpfad Hölles vom neuen Verein „Keaföhrene“, weil hier nach Meinung der Initiatoren nicht der Traditionserhalt der Pecherei im Vordergrund steht, sondern Verkaufsinteressen vom Pech und deren Produkte.
Erfreulich dafür der Vorschlag der verantwortlichen Wissenschafter der NÖ. Landesausstellung in Wr. Neustadt, die den Pecherpfad den Vorschlag unterbreiteten, aus dem Projekt einmal ein Freilichtmuseum zu machen.
Danach zeigte Pecher Gerhold Wöhrer an einem Pechbaum die letzte Arbeit des Jahres, das Pechscherrn und erklärte dazu den Gästen die einzelnen Arbeitsschritte.
Vzbgm. Leopold Schagl überbrachte die Grüße von Bgm. Johann Grund und bedankte sich bei den Initiatoren für die nun schon fast zweieinhalb Jahrzehnte lange Betreuung dieses weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus bekannten Pecherprojektes und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es noch möglichst lange so vorbildlich weitergeführt wie bisher wird und lud sie namens der Gemeinde für ihre ganzjährige freiwillige Arbeit als kleines Dankeschön zum Essen ein.
Danach stärkten sich die Besucher wie jedes Jahr beim Pecherhahn im Stüberl von Stelzenheurigen Herbert und Birgit Schagl.
Detail am Rande: Dort sind auch kleine mit der Kettensäge hergestellte Christbäume erhältlich. Diese hat vor langer Zeit erstmals Pecher Gerhold Wöhrer in Hölles hergestellt und umso mehr erfreulich ist es, dass auch die Jugend, namentlich die Söhne des Stelzenheurigens Tobias und Lukas, diese Föhren-Dekoartikel jetzt herstellen. Sie sind übrigens ab kommenden Donnerstag beim Ausschank wieder erhältlich.
2021 feiert der Pecherpfad sein 25-jähriges Bestandsjubiläum und 10 Jahre Aufnahme als Immaterielles Unesco-Kulturerbe.
Dazu sind grundsätzlich Feierlichkeiten geplant, durch Corona allerdings nicht im Frühjahr, sondern vermutlich erst ab dem Spätsommer.
Ein kleines Pecherfest an einem Nachmittag mit Treffen der letzten noch lebenden echten Pecher ist ebenso geplant wie erstmals in Österreich „Waldbaden im Pecherwald“.


Fotocredit(s): Ernst Schagl
Text: Ernst Schagl

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zuletzt aktualisiert: 27.10.2020 19:57:33 

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